Wieso braucht Bern eine neue Airline?

  1. Das Fliegen ab Bern ist gefragt – das haben uns viele Passagiere und Reisebüros bewiesen. Nun wollen wir gemeinsam mit den Bernerinnen und Bernern das Angebot schaffen und aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. flyBAIR bedient Strecken mit grosser Nachfrage.
  2. Wir versuchen es nochmals, versuchen aber etwas Neues, mit einem StartUp und machen den Bernern ein Angebot. Wollen sie es nicht, ist die Nachfrage und Auslastung zu gering, dann ändern wir das Geschäftsmodell und werden zum Business Flughafen.

Wie sieht das Geschäftsmodell der Airline aus?          

Das Geschäftsmodell ist ein Partnermodell, das Risiken minimiert und Synergien schafft: Die Reiseveranstalter bestellen saisonale Flugverbindungen, flyBAIR ist für die Vermarktung zuständig, Lions Air kümmert sich um das operative Geschäft und German Airways, eine seit Jahrzehnten sichere und zuverlässige Fluggesellschaft, verleast die Flugzeuge. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, die Fixkosten tief zu halten, Synergien zu nutzen und die Produktionskosten zu senken.

Welche Destinationen werden angeflogen?     

Zum Start konzentrieren wir uns auf die Sommerdestinationen:

  • Jerez
  • Palma
  • Mernoca
  • Olbia
  • Preveza
  • Rhodos
  • Kos
  • Kreta

Ziel ist auch ab Herbst 2020 eine Anbindung an einen Hub – München, Amsterdam oder London stehen im Vordergrund. Somit ist eine Anbindung an einen europäischen Hub sichergestellt. Welche der drei Städteanbindungen es sein wird, hängt von der Nachfrage und den Slots ab und wird in den nächsten Monaten evaluiert.

Wieso ein Crowdfunding bei der Bevölkerung? Hat die neue Gesellschaft zu wenig Geld?

flyBAIR wurde mit einem Eigenkapital von CHF 250’000 gegründet. Das Ziel von flyBAIR ist es jedoch, dass die Bevölkerung Partner des Projekts wird. Wir wollen die Menschen in der Region aktiv integrieren und sie an dem Traum einer Berner Fluggesellschaft teilhaben lassen. Deshalb haben wir das Crowdfunding ins Leben gerufen.

Wie sieht dieses Crowdfunding im Detail aus? Benefits?         

Unser Ziel ist es, via Crowdfunding 2.5 Millionen zu generieren. Unterstützer können dabei selbst entscheiden, wie hoch der Betrag sein soll, den sie in flyBAIR investieren möchten. Zudem wurden für das Crowdfunding Pakete mit folgenden Benefits geschnürt:

  • CHF 29: Unterstützer erhalten einen Schlüsselanhänger
  • CHF 99: Unterstützer werden mit ihrem Namen auf dem Flugzeug verewigt
  • CHF 250: Unterstützer bekommen eine Aktie und eine Woche gratis Parking pro Jahr beim Flughafen Bern Belp
  • CHF 2500: Unterstützer bekommen zehn Aktien, einen Flug hin und zurück zu einer unserer Destinationen pro Jahr in den ersten zwei Jahren
  • CHF 5000: Unterstützer bekommen 20 Aktien, zwei Flüge hin und zurück zu einer unserer Destinationen pro Jahr in den ersten zwei Jahren
  • CHF 10 000: Unterstützer bekommen 40 Aktien, vier Flüge hin und zurück zu einer unserer Destinationen pro Jahr in den ersten zwei Jahren
  • CHF 500 000: Unterstützer kann den Namen des Terminals bestimmen (für 5 Jahre)

Was passiert mit dem Projekt, wenn die Kapitalerhöhung nicht positiv abgeschlossen werden kann?

Wir sind überzeugt, dass wir es schaffen werden. Es besteht eine grosse Nachfrage für Flüge ab Bern. Sollte die Finanzierungsrunde nicht positiv abgeschlossen werden können, bleibt das Restrisiko beim Flughafen; Je nach Höhe dieses Risikos werden wir das Projekt beenden oder alternativ finanzieren. Bei einem Projektstopp werden alle Beträge zurückerstattet.

Sind schon Tickets für die neue Airline auf dem Markt?          

Einige der Destinationen werden in wenigen Wochen über Reiseveranstalter buchbar sein. Der eigene Verkauf startet Anfang 2020.

Von Bern sind Basel, Genf und Zürich einfach per Zug zu erreichen. Warum braucht es den Flughafen Bern überhaupt noch?

Weil die Bernerinnen und Berner ihn wollen, denn er bietet super kurze Check-in-Zeiten, kein Stress, kein Stau – und das können sie jetzt beweisen. Und Hand aufs Herz: Zu einer Bundeshauptstadt gehört auch ein kleiner aber feiner Flughafen, der Staatsgäste empfangen kann. Das galt für die letzten 90 Jahre und es wird auch in Zukunft gelten.